Samstag, 5. Juni 2026, 19 Uhr
Improvisationen und Kompositionen in Frauke Wilkens Ausstellung ›Konversion‹
Eintritt frei
Elisabeth Haselberger (Foto: Andreas Usenbenz)
Elisabeth Haselberger wird mit Frauke Wilkens ausgestellten Werken in einen musikalischen Austausch treten, den Objekten und Bildern nachspüren und versuchen, sie instrumental akustisch neu zu formen. Dabei spielen Blockflöten die instrumentale Hauptrolle. Digital und elektroakustisch erweitert, virtuos und avanciert in experimentellen Spieltechniken wird sich Elisbeth Haselberger in einer mehrteiligen Performance musikalisch durch die Ausstellung bewegen. Das Publikum wird eingeladen, in Konversation mit und durch Wilkens Werk und Haselbergers Musik zu treten.
Elisabeth Haselberger (*1974 in Ried im Innkreis) ist Blockflötistin,
Improvisationsmusikerin, Composer-Performer, Komponistin, Instrumentalpädagogin und Musikvermittlerin. Ihre Studiengänge absolvierte Sie an den Musikhochschulen Linz, Wien, Zürich und Trossingen. Sie lebt seit 2001 in Ulm. Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet sie unbeirrt an der Erweiterung der klanglichen Möglichkeiten der Blockflöten sowie an einer kompositorischen Formensprache, die avancierteste Noise-Techniken ebenso umfasst wie pop-affine Strukturen, nicht zu vergessen, ihre facettenreiche Expertise in der Alten Musik.
In Ihren Live-Performances verbindet Haselberger die expressive Vielseitigkeit von Blockflöten mit nuancierter Elektronik, als Solistin, in verschiedenen Formationen wie dem Duo Recorder Recorder ↗, dem Joel Penoan Collective ↗ oder am International Free Improvisors Meeting Memmingen.
Ihr erstes Soloalbum SONGS OF ST MARY mit elektroakustischen Kompostionen wurde im Dezember 2025 auf www.attenuationcircuit.de ↗ veröffentlicht.
Elisabeth Haselberger unterrichtet Blockflöte und Methodik an der BFSM Krumbach und ist Lehrkraft für Blockflöte und Kammermusik an der Musikschule Ulm. Im Podcast www.sprechkontakt.at/horch ↗ vermittelt sie zeitgenössische Musik.